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Sang Real (altfrz.: Heiliges Blut) ist eine besondere Zusammensetzung des Bluts derjenigen Templer, die das Necronomicon unter dem Tempelberg in Jerusalem fanden, öffneten und den daraus entweichenden Dämon vernichteten. Sie entsteht durch eine besondere Art Strahlung.

Sang Real in den Verbotenen Legenden Bearbeiten

"Wunden verheilen schnell. Es ist eine ungefährliche Zellmutation. Wir nennen es Heiliges Blut oder auch Sang Real." -Theodorus de Molay zu Claudius.-

Entstehung Bearbeiten

Die ersten Träger des Sang Reals waren die ersten Templer, die unter dem Tempelberg in Jerusalem einen Dämon aus dem Leeren Raum töteten, der aus dem Necronomicon entkam, nachdem der Comte de Champagne es geöffnet hatte. Durch die Einwirkung einer rätselhaften Strahlung, die bis heute nicht erklärt werden kann, mutierten die Zellen der Ritter. Deaktivierte Bibliotheken in den Zellkernen des Organismus wurden aktiviert. Seitdem ist jeder Nachfahre der Tempelritter mit dem Sang Real gesegnet. Da Theodorus de Molay ein direkter Nachfahre einer der ersten Templer ist, besitzt sowohl er als auch sein Sohn Claudius die Eigenschaften des Sang Reals.

Eigenschaften Bearbeiten

Das Sang Real bringt eine Reihe positiver Eigenschaften mit sich. Die Träger des Heiligen Blutes zeichnen sich durch einen extremen Metabolismus aus, der an den der Wirte der Larvae erinnert. Wunden verheilen in beachtlicher Geschwindigkeit. Krankheiten, Kugeln, Brüche ja sogar Stürze aus großen Höhen können einem Menschen, der das Sang Real in sich trägt, nichts anhaben. Auch bezüglich der Ausdauer und der allgemeinen Konstitution sind sie normalen Menschen weit überlegen und können selbst weite Strecken ohne Anzeichen von Schwäche bewältigen. Weiterhin bringt das Sang Real ungeahnte Stärke mit sich, so dass die Träger mühelos ungeheure Lasten bewegen und im Kampf mit Leichtigkeit Knochen brechen und ganze Gliedmaßen abtrennen können.

Schlagadern sind Schwachstellen, aber auch das Durchbohren des Herzens oder das Enthaupten führen zum Tod eines Trägers des Sang Reals.

Obwohl das Sang Real einen erhöhten Metabolismus mit sich bringt, sind Träger des Sang Reals nicht unsterblich.

Nachbildung Bearbeiten

Nicolas Flamel gelang es, durch eine perfekte Mixtur von verschiedensten Mineralstoffen das Sang Real der Templer nachzubilden. Das daraus entstandene "Elixier des Lebens" ermöglicht es dem Konsumenten, dieselben Eigenschaften zu erhalten, die auch ein Nachfahr der Templer genießt mit einer Ausnahme: Die Zellen altern nicht. Dadurch genießt der Konsument ewiges Leben. Nicolas Flamel bewahrt immer eine Kapsel des Elixiers in einer von IRIS durch ein Kraftfeld gesicherten, silbernen Schatulle auf. Die Wirkung des Elixiers hält nur zehn Jahre an.

Es ist nicht bekannt, ob noch weitere Wissenschaftler Kopien des Sang Reals angefertigt haben. Nicolas Flamel scheint jedoch genug vom Elixier zu besitzen: So bietet er Sarah eine Kapsel an, um die unterschiedlichen Eigenschaften "seines" Sang Reals und des Blutes von Claudius zu demonstrieren.

Variation Bearbeiten

Jesus Christus und Maria Magdalena Bearbeiten

1982 wurde durch BBC-Reporter im pseudowissenschaftlichen Buch Der Heilige Gral und seine Erben die Theorie aufgeworfen, dass das altfranzösische Wort für Heiliger Gral Sangreal eigentlich eine Verschlüsselung für Sang real darstellt, was königliches Blut bedeutet. Dies sei eine Andeutung auf die Verwandschaft mit Jesus Christus. Maria Magdalena sei demnach Gefährtin oder Ehefrau Jesu Christi.

Zur Untermauerung führen sie unter anderem den Spruch 55 aus dem Philippusevangelium an, welches in den Apokryphen steht, und besagt: "Und die Gefährtin Christi ist Maria Magdalena. Der Herr liebte sie mehr als alle anderen Jünger, und er küsste sie oftmals auf ihren Mund. Die übrigen Jünger [...] sagten zu ihm: 'Weshalb liebst du sie mehr als uns alle?'"

Weiterhin wird spekuliert, dass Maria Magdalena nach dem Kreuztod Christi mit Josef von Arimathäa nach Gallien geflohen und von Jesus schwanger gewesen sein soll. Das geborene Kind sei der Heilige Gral und somit das größte Geheimnis der Christenheit bzw. der Kirche. Durch diese Blutlinie lebe das Blut Christi in allen Nachfahren des Kindes und sogar bis heute fort. Weiterhin wird versucht, eine Verbindung zwischen dem Haus Davids bzw. Jesus und den merowingischen Königen herzustellen.

Eine der Hauptquellen für diese Theorie der Blutlinie Christi bzw. die Existenz eines Kindes von Maria Magdalena und Jesus Christus waren Dokumente, die von dem Franzosen Pierre Plantard (1920-2000) eindrucksvoll gefälscht worden waren und von den BBC-Reportern, aber auch von anderen Experten, als echt eingestuft wurden. Plantard begann in den 1960er Jahren gefälschte Dokumente an Museen und Sammler zu verkaufen. All diese Dokumente wiesen auf die sagenumwobene Prieuré de Sion hin, eine Geheimgesellschaft, die seit der Geburt des Nachkommens Christi alle Kinder der Blutslinie beschützen soll. So soll auch Pierre Plantard (der offizielle Gründer der Prieuré de Sion im Jahre 1956) auch der Blutslinie Christi entstammen.

Aufgegriffen wurde diese Legende im Roman Sakrileg von Dan Brown, der die Legende um die Nachfahren Christi der breiten Öffentlichkeit bekannt machte. Dabei verwendet der Roman die besondere Stellung Maria Magdalenas im Vergleich zu den Jüngern, die in einigen Überlieferungen der Apokryphen betont wird. Brown deutet insbesondere die zarte und angeblich weibliche Darstellung des Apostels Johannes auf dem Gemälde Das letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci als Maria Magdalena.

Das Blut der Templer Bearbeiten

Im Film und im gleichnamigen Roman wird ebenfalls eine Variation des Sang Reals aufgegriffen: Die Templer besitzen auch hier das Heilige Blut, welches ihnen als direkte Nachfahren Christi ungeahnte körperliche Stärke gibt und Wunden in atemberaubender Geschwindigkeit heilen lässt. Somit stellt diese Art des Sang Reals eine Verbindung zwischen dem Mythos der Kinder von Maria Magdalena und Jesus Christus und den Tempelrittern dar.

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